Was haben 100 Eixer gestern gesehen ?


Jonas führt die Eixer mit Trommelwirbel in die VW Arena

Einblick unter das Stadiondach

Gladbach wieder ohne Tor !

 

Wolfsburg setzt sich von der Abstiegszone ab !

 

Olli und Matzi Thormählen waren auch live in der VW Arena dabei und freuen sich auf das Leistungscamp in 14 Tagen beim TSV Eixe.

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Zum Spiel: Nach fünf Spielminuten kamen die Wölfe besser ins Spiel. In der 7. Minute ging erstmals ein Raunen durch das Wolfsburger Stadion. Marcelinho hatte einen Freistoß auf Madlung gelegt, der sofort quer in die Mitte passte. Dort verpasste Boakye den Ball aber knapp. 

 

Doch die Gladbacher spielten gut mit. In der 11. Minute tankte sich Rafael durch den Wolfsburger Strafraum und zog aus sieben Metern ab. Mit Wucht nagelte er den Ball an das linke Lattenkreuz von Jentzsch‘ Tor.

Danach folgte eine starke Viertelstunde der Wölfe. Sie erarbeiteten sich Torchancen, doch zwei Mal Klimowicz (13. und 18.) und Boakye (28.) hatten kein Glück und brachten die Kugel nicht im Tor unter. In der Schlussviertelstunde schienen die Augenthaler-Schützlinge ihr Pulver jedoch verschossen zu haben. Die Borussia gewann immer mehr Zweikämpfe und erspielte sich ein Übergewicht im Mittelfeld. Die Torchancen liessen dabei nicht lange auf sich warten. Doch der immer präsent wirkende Degen war bei zwei Versuchen vom Pech verfolgt: In der 32. Minute konnte Jentzsch reaktionsschnell parieren und in der 41. Minute hämmerte der Schweizer einen Schuss von der Strafraumgrenze über das Tor. Auch Gohouri konnte einen Kopfball nach einer Ecke nicht im Tor der Wölfe unterbringen, so dass torlos die Seiten gewechselt wurden.

 

Zu Beginn des zweiten Durchgangs drohte das Spiel zu verflachen, da beide Abwehrreihen stabil standen und die Kontrahenten in der Offensive umständlich und einfallslos wirkten. Große Torszenen waren nicht zu verzeichnen waren. Erst in der 58. Minute hatte die Borussia die erste Torchance der zweiten Hälfte. Degen hatte Insua im Strafraum angespielt, doch in Bedrängnis und im Fallen konnte der Argentinier den Ball nur über das Tor lupfen. Auch Wolfsburg meldete sich kurz darauf in der Offensive an, als Klimowicz einen Marcelinho-Freistoß auf das Tor von Keller köpfte, der Gladbacher Torwart aber mit einem guten Reflex klären konnte (60.). Die Wölfe schienen jetzt Blut geleckt zu haben und erhöhten den Druck auf das Gladbacher Tor. Dies sollte sich auch unmittelbar auszahlen. In der 66. Minute konnte Klimowicz eine Flanke um Verteidiger Gohouri herum ziehen. In der Mitte reagierte Makiadi schneller als Jansen und beförderte den Ball per Flugkopfball ins Gladbacher Netz.

Von diesem Schlag sollte sich die Borussia nicht mehr erholen. Kaum eine Offensiv-Aktion der Westdeutschen mochte jetzt noch gelingen. Gute Chancen waren nicht mehr zu verzeichnen. Jentzsch im Wolfsburger Tor musste kaum mehr eingreifen.

So konnte der VfL Wolfsburg das 1:0 locker über die Zeit bringen und den Sieg sicherstellen. Mit diesem Heim-Sieg distanziert sich der VfL Wolfsburg zunächst von den Abstiegsplätzen und kann mit einem Auge sogar noch auf die UEFA-Cup-Plätze schielen.

Das schwere Spiel am nächsten Wochenende in Stuttgart können die Wölfe aber auf jeden Fall entspannter angehen als Borussia Mönchenglagbach das Heimspiel gegen Hertha BSC. Da geht es für den Tabellenletzten fast schon um das Überleben

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